GERMANIA SAULHEIM 150-jähriges Bestehen - MGV Flonheim - MGV Flonheim

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GERMANIA SAULHEIM 150-jähriges Bestehen

Herausgegeben von Allgemeine Zeitung Alzey in Pressenotiz · 22/10/2013 10:38:24



GERMANIA SAULHEIM Zum 150-jährigen Bestehen zeigen vier Ensembles ihr Können


SAULHEIM - Ein wunderbares melodienreiches Herbstkonzert erfreute eine stattliche Hörerschar im Bürgerhaus. Eingeladen hatte der MGV Germania, die sich erneut als bedeutender Klangkörper erwies. Mit eindrucksvollen Partituren traten die Germanisten vor ihr Publikum: „Wo die roten Rosen blühen denk ich zurück an meine Jugendzeit“ gefiel vor allem durch die Besetzung des Solistenparts durch Bariton Karl Jürgen Thörle.

Es folgte gleichsam kontastreich das Sakralchorwerk „Miserere dominum“ gegenüber dem „Ein Jäger aus Kurpfalz“ als gefälligen Volksliedsatz. Sehr ausdrucksvoll erklang dann beim Abendständchen: „Die Sonne ging schon längst zur Ruh“. Hier gefiel die Germania mit ausdrucksklaren Tenören ebenso wie mit sonoren, basisbildenden Bässen. Vizepräsident Dieter Eitelmann rief noch einmal die Höhepunkte der Feierlichkeiten zum Jubiläum „150 Jahre Germania“ in Erinnerung. Chordirektor Reinhard Baumgärtner richtete indes schon den Blick auf kommende Herausforderungen: „Das gebotene Repertoire heute Abend entspricht gleichzeitig der Aufgabenstellung für das Anfang November stattfindende Meisterchorsingen. Zum fünften Male kämpfen wir singend um den begehrten Titel.“

Frohe Lieder vom Frauenchor

Frohe Lieder steuerte auch der Frauenchor der Germania bei. „Ich wollte nie erwachsen sein“, bekannten die vierzig Sängerinnen in dem Musicalhit von Peter Maffey. Beim Wunschlied: „Bring mir Wein her“ liess sich Vizechef Eitelmann nicht lumpen, den Damen den gewünschten Trank persönlich zu servieren. Bei „Klinge Lied lange nach“ waren die Frauen und Männer der Germania zusammen erfolgreich. Das Publikum quittierte das Gebotene mit viel Zwischenbeifall.

Signale der Begeisterung ereilten verdientermaßen die Sänger des MGV Flonheim unter Uwe Deller. Mit "Shenondoah" und dem Gospel "Somebody’s knocking at your door" erfüllten die Flonheimer die Erwartungen an einen großen klangstarken Männerchor.

Das Konzert beflügelte das weitest angereiste Ensemble des Abends, den „Friedrich-Wolf-Chor“ aus Dresden, die freundschaftlichen Beziehungen mit der Germania Saulheim zu vertiefen. Mit einem umfangreichen Repertoire gesegnet gaben die Sachsen ihre Visitenkarte ab. Die Dresdner waren vier Tage lang in Saulheim und Umgebung. Mit einer Fahrt an den Rhein, einem Besuch von Mainz, eine Gottesdienstmitgestaltung in Gabsheim war das Besuchsprogramm ausgestattet, so Dieter Eitelmann.

Die Sachsen boten viele Gesänge und Partituren aus ihrer Heimat an der Elbe. Auch Lieder auf Sorbisch machten die Runde. Ein Kanon bezog zudem die Zuhörer im Saal ein. Lydia Ortelt und Eric Weisheit dirigierten abwechselnd. Innerhalb des Chores bildete sich noch ein kleiner Kammerchor zur Abwechslung. Wunderbar homogen das berühmte Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ und die Sachsen bedankten sich bei ihren Gästen, die sich als gastfreundliche Rheinhessen erwiesen hätten, so eine Chorsprecherin. „Gute Heimfahrt“ wünschte Dieter Eitelmann den Gästen.



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