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Flonheim feierte seine rheinhessische Weinprinzessin

Herausgegeben von VG Alzey-Land in Pressenotiz · 20/9/2013 19:56:32

Flonheim feierte seine rheinhessische Weinprinzessin

„Musik ist Trumpf“, spielte der Evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Herbert Wafzig als Auftakt zum Festabend in der Flonheimer Adelberghalle am vergangenen Freitagabend, musste dabei allerdings auf seine gewohnte Erste Klarinette verzichten, obwohl ihre Spielerin ebenfalls im Raum saß, an exponierter Stelle sogar. Denn ihr, der Flonheimer Winzerstochter Alina Hammer, galt der Festakt, hatte doch die Flonheimer Weinkönigin von 2009/2010 am 14. September beim Ausscheidungswettbewerb in Worms die Krone einer rheinhessichen Weinprinzessin errungen. Mit Charme, Überzeugung, Souveränität und Fachwissen, so Ortsbürgermeisterin Ute Beiser-Hübner, war ihr dies unter insgesamt sechs Bewerberinnen gelungen. Damit führt Alina Hammer die Tradition der aus Flonheim stammenden Rheinhessischen Weinmajestäten fort, begonnen mit der Weinkönigin Karin Stütz im Jahre 1969/70 bis hin zu Eva Pauser 2005/2006, dazwischen die vier Weinprinzessinnen Annliese Lied, Ellen Stütz, Heike Espenschied sowie Chris - tina Hein. „Du hast deine Amtszeit als Flonheimer Weinkönigin gut gemacht und wirst auch jetzt in deinem neuen Amt den Weg gehen.“ Und die Ortsbürgermeis - terin gab der frisch gebackenen Weinprinzessin folgenden Rat mit auf den Weg: „Willst du Erfolg, müssen drei Dinge zusammen kommen: Du musst wissen, was du tust, lieben, was du tust, und an das glauben, was du tust.“ Der älteste und in seiner Form einmalige Trullo auf dem Adelberg ist das Wahrzeichen Flonheims über seine Gemarkung hinaus durch die Rheinhessenwerbung bestens bekannt. Ihn gibt es jetzt auch in Silber, an einer Halskette oder am Armband zu tragen, und ein Exemplar davon überreichte Bürgermeisterin Ute Beiser-Hübner der frischgebackenen Weinprinzessin, um auf ihren anstehenden Reisen immer ein Stück Heimat bei sich zu tragen. „Das Schönste im Rheingau“, wo Alina Hammer an der Fachhochschule Geisenheim bereits seit zwei Jahren Önologie studiert, „ist der Blick nach Rheinhessen“, zitierte dabei Ute Beiser-Hübner aus der Präsentation der Kandidatin während des Wettbewerbs in Worms im vergangenen Monat. Sie hatte dabei von der Innovation des Weines gesprochen, von dessen Vermarktung und dass sie sich dafür einsetzen möchte, den Rheinhessenwein noch populärer zu machen. Ihre fachliche Kompetenz, die sie für ihr neues Amt besonders befähigte, betonte Weinbaupräsident Ingo Steitz, während Thomas Schätzel, Vorstand Rheinhessenwein e.V., das Jahr Wirken und Erfahrung als Flonheimer Weinkönigin betonte, als er Alina Hammer zu ihrem neuen Weinadel gratulierte. Damit verband er die Aufforderung an alle vier frisch gebackenen rheinhessischen Weinmajestäten, die auch alle anwesend waren, sich als Team zu verstehen und Rheinhessen zu entdecken. Dieses Land kennen zu lernen, reiche nach der Aussage eines Philosophen ein Menschenleben nicht aus. Ob deshalb seine Aufforderung dahin gehend zu verstehen sei, dass die Landeserkundigung bei jedwedem Wind und Wetter zu geschehen habe, sagte er zwar nicht. Aber wie sonst wäre das Geschenk zu verstehen, als Thomas Schätzel der Weinprinzessin Alina Hammer Rucksack, Käppi, Regenmantel und Schirm als Geschenk überreichte. Als Vertreter des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Alzey-Land würdigte der Beigeordnete Hans-Jürgen Fischer Flonheim als die größte Weinbaugemeinde innerhalb von Alzey Land, der größten Weinbau betreibenden Verbandsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms, dem wiederum größten Weinbaukreis von Rheinhessen.
„Wo der Wein wächst, möchte ich leben“. Unter diesem Motto sang schließlich der Männergesangverein unter der Leitung von Uwe Deller. – Ja, wer möchte das nicht?



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